Neuigkeiten
Herzlich willkommen auf unserer Neuigkeiten-Seite der Diakonie Markneukirchen.
Hier informieren wir Sie regelmäßig über die Aktivitäten und Neuerungen in unseren Bereichen des Betreuten Wohnens, Pflegeheims „Haus Ölbaum“, Tagespflege und der Sozialstation.
Veranstaltungsrückblick Haus Ölbaum
August 2026
Bibelstunde: 05.08.2026
Gottes Liebe gilt allen
Heute Nachmittag gestaltete Susanne eine ermutigende Bibelstunde.
Nach einem gemeinsamen Gebet und einem Lied betrachteten die Teilnehmer verschiedene Bilder, die Situationen voller Liebe, Fürsorge, Schutz und Geborgenheit zeigten – etwa eine Oma mit ihren Enkeln oder eine Mutter, die ihrem Kind ein Pflaster auf das Knie klebt.
In der Runde wurde darüber gesprochen, was diese Bilder ausdrücken und wie sie Gottes Liebe widerspiegeln. Anschließend wurde gemeinsam der Bibeltext aus Johannes 3,14–21 gelesen. Im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass jeder, der auf Jesus vertraut, gerettet wird – nicht durch eigene Leistung, sondern allein aus Glauben. Gottes Liebe gilt allen Menschen, unabhängig von Herkunft, Vergangenheit oder Lebensgeschichte. Sein Wunsch ist, dass niemand verloren geht, sondern ewiges Leben und Gemeinschaft mit ihm erfährt. Jesus begegnet den Menschen zuerst als Retter und lädt jeden ein, im Vertrauen zu ihm zu kommen.Zum Abschluss erzählte Susanne die Geschichte von Herrn Weber, einem Bewohner eines Pflegeheims, dem
dieser Bibeltext Trost und Gewissheit schenkte. Jeder Teilnehmer erhielt eine kleine Karte mit einem nachtleuchtenden Kreuz als Erinnerung an Gottes Zusage. Mit einem gemeinsamen Gebet, dem Segen und einem Lied klang die Bibelstunde am Nachmittag aus.
Mit Jesus kommen wir sicher ans Ziel
Ein Rückblick auf die Andacht mit Susanne am 11. August 2026
Nach einem gemeinsamen Eingangsgebet und einem Lied hatte Susanne diesmal ein kleines Spielzeugauto mitgebracht. Gemeinsam wurde überlegt: Welche Autos gibt es eigentlich? Und wer von den Bewohnerinnen und Bewohnern ist früher selbst Auto gefahren?
So kamen Sie zu einer Geschichte von einem Mann, der im Herbst mit seinem Auto unterwegs war. Plötzlich geriet er in den Schnee. Seine Räder drehten durch, denn er hatte noch Sommerreifen aufgezogen. In seiner Not rief er einfach: „Jesus!“
Und tatsächlich schaffte er es, den Berg hinaufzufahren und sicher weiterzukommen.
Die Geschichte machte deutlich: Auch in schwierigen Zeiten dürfen wir uns auf Jesus verlassen. Er ist der Sieger in unserem Leben und möchte unsere Zuflucht sein. Mit allem, was uns belastet, aber auch mit dem, worüber wir uns freuen, dürfen wir zu ihm kommen. Seine Liebe und Treue begleiten uns.
Die Worte der Andacht sprachen viele Bewohnerinnen und Bewohner an und gaben ihnen Mut und Zuversicht. So konnten sie gestärkt durch Gottes Wort und mit dem
Gedanken, dass Jesus sie auch in schwierigen Zeiten begleitet, in den weiteren Tag gehen.
Anschließend sangen alle gemeinsam das neue Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und machten die passenden Bewegungen dazu. Nach einem Abschlussgebet und einem weiteren Lied endete die Andacht mit dem Segen.
Wasserspaß im Innenhof 15.08.2026
Der Innenhof zeigte sich an diesem warmen Augustmorgen von seiner sonnigsten Seite –und genau das war das Startsignal für eine kleine, sehr vergnügliche Wassershow, die sich fast wie eine Sommer‑Comedy aufführte. Den Anfang machten die Spritzpistolen, die mit erstaunlicher Zielgenauigkeit auf die Plastikbälle auf den Bechern gerichtet wurden. Manche Bälle hüpften sofort davon, andere taten so, als wären sie festgeschraubt. Die Mitarbeiterinnen standen tapfer daneben und wurden ab und zu von einem kleinen Wasserstrahl „markiert“. Nicht nass, aber eindeutig getroffen –und jedes Mal begleitet von einem leisen Kichern der Teilnehmenden. Die Wasserbomben verhielten sich dagegen wie Musterbeispiele guter Erziehung: Sie platzten ausschließlich auf dem Boden und ließen die Mitarbeiterinnen vollkommen trocken. Ein seltenes Naturphänomen, das man fast in die Chronik der Wunder aufnehmen könnte. Richtig Schwung kam ins Spiel, als die nassgesaugten Bälle auf die Flaschen flogen. Die schweren, tropfenden Geschosse sausten durch die Luft wie kleine Wasser‑Meteoriten. Manche Flaschen kippten sofort,andere
standen da wie sture Gartenzwerge und brauchten einen zweiten Versuch. Die Teilnehmenden hatten ihren Spaß–und die Mitarbeiterinnen hielten vorsichtshalber einen Sicherheitsabstand ein. Währenddessen gab es ein geheimes Publikum: Zuschauer, die heimlich aus den Fenstern schauten. Hinter Gardinen lugten neugierige Gesichter hervor, manche lehnten sich ein Stück hinaus, um ja keinen Wurf zu verpassen. Von oben wirkte das Ganze wie eine Mischung aus Mini‑Sportturnier und heimlicher Slapstick‑Show. Zum Abschluss gab es einen Fächer als Belohnung –perfekt für warme Tage und ideal, um sich nach all dem Lachen ein wenig Luft zuzufächeln. So bleibt dieser Wasserspaßin der Chronik festgehalten: Als fröhlicher, leicht chaotischer Sommermoment mit trockenen Teilnehmenden, tapferen Mitarbeiterinnen, fliegenden Bällen und heimlichen Fenstergästen, die das Ganze zu einer kleinen Innenhof‑Komödie machten.
Sommerfest im Haus Ölbaum
Ein Nachmittag voller Musik, Freude und guter Laune
Am 19. August 2026 feierten die Bewohner und Tagesgäste des Hauses Ölbaum gemeinsam ihr diesjähriges Sommerfest.
Eröffnet wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken. Auf die Gäste wartete leckerer Erdbeer- und Mangokuchen sowie verschiedene süße Teilchen. So konnten sich alle zunächst in gemütlicher Runde stärken und auf einen schönen Nachmittag einstimmen.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Gesangsduo „Dreiklang“. Mit bekannten Liedern sorgten die beiden Musiker für ausgelassene Stimmung und gute Laune. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Hauses wurde getanzt, geschunkelt, gesungen und gelacht. Dazu konnten sich alle eine erfrischende Sommerbowle oder ein kühles Bier schmecken lassen.
Nach so viel Musik und guter Laune durfte natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Zum Abschluss unseres schönen Festes wartete noch das Abendessen auf die Gäste. Es gab traditionell Kartoffelsalat mit Bratwurst vom Grill, Wiener Würstchen und kleinen Schnitzeln. Dazu wurden Gurkensalat und Spreewälder Gewürzgurken serviert – ein rundum gelungenes Abendessen zum Ausklang eines tollen Tages.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Küchenteam bedanken, das uns täglich mit leckerem und abwechslungsreichem Essen versorgt.
Wir bedanken uns bei allen Bewohnern und Tagesgästen, die zum Gelingen dieses schönen Sommerfestes beigetragen haben. Alle hatten sichtlich viel Freude und genossen die gemeinsame Zeit.
Es war ein rundum gelungener und fröhlicher Nachmittag, an den sich sicherlich alle noch lange gerne zurückerinnern werden. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Veranstaltung im Haus Ölbaum!
Juli 2026
Besuch auf vier Pfoten
Twix & „Azubi“ Bob im Seniorenhaus
Heute wehte ein besonders flauschiger Wind durch unseren Mehrzweckraum!
Wir hatten lieben Besuch von Therapiehund-Profi Twix und dem zuckersüßen, erst 12 Wochen alten Bob, der später einmal in Twix’ große Pfoten treten soll.
Gleich zu Beginn gab es ein echtes Highlight: Der kleine Bob durfte schon aktiv bei der Begrüßungsrunde mitmischen! Gemeinsam mit Twix hieß er die Bewohner herzlich willkommen und sammelte so ganz ungezwungen seine ersten wertvollen Erfahrungen.
Danach zog sich der kleine Mann brav in die Zuschauerrolle zurück und überließ dem Profi das Feld. Twix wanderte sanft von Bewohner zu Bewohner, schenkte jedem eine Extraportion Nähe und zeigte stolz sein Können: Mit kleinen
Kunststücken wie Pfötchen geben, „Männchen machen“ und einem fröhlichen „Wuff“ auf Kommando zauberte er allen ein Lächeln ins Gesicht.
**Unser Fazit:** Während Twix die Herzen im Sturm eroberte, schaute Bob im Anschluss ganz aufmerksam zu und lernte fleißig für seine eigene Zukunft. Ein rundum gelungener Nachmittag, der allen viel Freude geschenkt hat!
„Eis-Zauber“
**Sommerliche Erfrischung auf den Wohnbereichen: Der rollende Eiswagen sorgt für strahlende Augen**
Für eine ganz besondere und herzerwärmende Überraschung sorgte heute das Team der Betreuung. Um den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu machen, ließen die Mitarbeiter eine charmante Aktion aufleben: Sie zogen mit einem liebevoll gestalteten Eiswagen von Zimmer zu Zimmer. Angekündigt durch das helle Klingeln eines kleinen Glöckchens, war die Vorfreude auf den Fluren schnell spürbar.
Im Angebot hatten die mobilen Eisverkäufer eine köstliche Erfrischung: cremiges Vanilleeis mit fruchtigen Erdbeeren, einer großen Portion Sahne und – als besonderes Highlight – einem Schuss Eierlikör. Die Resonanz war durchweg positiv. Die süße Leckerei kam bei allen fantastisch an und sorgte auf dem Wohnbereich für eine rundum ausgelassene, fröhliche Stimmung und ein gemütliches Beisammensein.
Besonders wertvoll war die Aktion, weil der rollende Eiswagen die Barrieren des Alltags überwand. Da die Mitarbeiter gezielt jedes einzelne Zimmer ansteuerten, konnten auch bettlägerige und weniger mobile Bewohner vollkommen an diesem Genussmoment teilhaben und die persönliche Zuwendung genießen.
Am Ende des Tages blickte man in viele glückliche und zufriedene Gesichter.
Parkkonzert Erlbach
Ein lebendiger Rückblick auf den 02.Juli 2026
Der Ausflug zum Parkkonzert in Erlbach war ein sonniger Nachmittag voller Musik, Lachen und kleiner Wirbelwinde.
Im schönen Park, unter warmem Licht, traten die Trachtengruppe Erlbach und die Triolakinder vom Kindergarten auf. Und wie sie auftraten:
Die Großen bemüht konzentriert, die Kleinen… nun ja – hibbelig wie ein Sack Flöhe.
Keiner stand still, ständig wurde gekichert, gewackelt, gedreht, Grimassen gezogen – ein einziges liebenswertes Faxen-Feuerwerk. Die Triola-Töne mischten sich mit fröhlichem Gehüpfe, und die Flötenkinder hatten mehr Bewegungsdrang als Töne im Instrument.
Gerade diese ungefilterte Kinderenergie brachte eine wunderbare Leichtigkeit in den Nachmittag. Man merkte: Musik macht nicht nur Freude, sie macht auch Beine.
Zum süßen Abschluss hat die Betreuung ein Spaghetti-Eis organisiert – ein kleiner Sommergruß, der bei allen für strahlende Gesichter sorgte
Ein Knoten im Taschentuch gegen das Vergessen
Susannes Bibelstunde im Pflegeheim
Am 1. Juli lud Susanne die Bewohnerinnen und Bewohner zu einer ganz besonderen Bibelstunde ein. Im Mittelpunkt stand dieses Mal das bekannte Wunder der Speisung der 5.000. Nach dem gemeinsamen Lesen des Textes kam die Runde schnell in einen lebhaften Austausch über die Bedeutung dieser Geschichte für das eigene Leben.
Für einen berührenden Aha-Moment sorgte Susanne, als sie plötzlich Taschentücher an alle Teilnehmenden verteilte. Gemeinsam wurde überlegt, wofür man diese im Alltag nutzt – vom Tränenabwischen bis zum Abschiedswinken. Doch Susanne schlug eine ganz andere, wunderbare Brücke und erinnerte an einen alten Brauch: **den Knoten im Taschentuch**. Früher machte man diesen Knoten als Gedächtnisstütze, um etwas Wichtiges nicht zu vergessen. Und genau das war die Kernbotschaft, die Susanne den Senioren mit auf den Weg gab: So wie Jesus damals die Menschen mit Brot und Fisch versorgte, so liebevoll sorgt er auch heute für jeden Einzelnen. Der kleine Knoten im Taschentuch dient ab jetzt als greifbare Erinnerung im Alltag: *Gott vergisst uns nicht. Wir sind ihm wichtig.* Mit einem gemeinsamen Lied und einem herzlichen Gebet ging eine spürbar stärkende und gesegnete Stunde zu Ende, die den Teilnehmern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Juni 2026
Dosenwerfen in der Tagespflege
Für unsere Tagesgäste stand kürzlich ein fröhlicher Wettkampf auf dem Programm: Dosenwerfen. Ziel war es, mit fünf Bällen pro Runde möglichst alle zehn aufgestellten Dosen umzuwerfen. Mit viel Konzentration, Geschick und guter Laune traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehreren Runden gegeneinander an. Nach spannenden Würfen und zahlreichen Treffern stand schließlich die Siegerin fest. Sie wurde für ihre tolle Leistung mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt. Doch auch die anderen gingen nicht leer aus: Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer als Anerkennung für seinen Einsatz eine Kostprobe unseres selbstgemachten Schokolikörs, der zuvor gemeinsam in der Tagespflege hergestellt worden war. Das Dosenwerfen ist ein beliebtes Geschicklichkeitsspiel, das besonders von Volksfesten und Jahrmärkten bekannt ist. Bereits seit vielen Jahrzehnten begeistert es Jung und Alt, da es mit einfachen Mitteln gespielt werden kann und gleichzeitig Koordination, Konzentration und Treffsicherheit fördert. Es war ein gelungener Vormittag voller Spaß, Gemeinschaft und schöner Erfolgserlebnisse für alle Beteiligten.
Gemeinsames backen
Rhabarberkuchen mit Eischnee Heute waren unsere Tagesgäste wieder fleißig in der Küche. Gemeinsam wurde ein leckerer Rhabarberkuchen mit Eischnee gebacken. Zunächst wurde der Rhabarber gewaschen, geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend bereiteten die Teilnehmer den Teig zu und verteilten ihn in einer Backform. Der Rhabarber wurde darauf gegeben und der Kuchen im Ofen vorgebacken. Währenddessen wurde aus Eiweiß und Zucker ein luftiger Eischnee geschlagen. Nach der Backzeit wurde dieser auf dem Kuchen verteilt und alles noch einmal goldgelb fertig gebacken. Am Nachmittag konnten sich alle an einer schön gedeckten Kaffeetafel treffen. In gemütlicher Runde wurde der frisch gebackene Rhabarberkuchen gemeinsam genossen. Dabei entstanden viele nette Gespräche und eine fröhliche Atmosphäre. Wissenswertes über Rhabarber: Rhabarber gehört botanisch gesehen zum Gemüse, wird aber meist wie Obst verwendet. Seine Saison beginnt im Frühjahr und endet traditionell am 24. Juni. Mit seinem fruchtig-säuerlichen Geschmack eignet er sich besonders gut für Kuchen, Kompott und Marmeladen. Ein gelungener Backtag, Der allen viel Freude bereitet hat!
Konzertnachmittag voller Lebensfreude! 07. Juni 2026
Was für ein schöner Sonntag! Die Erlbacher Streichergruppe hat unser Haus mit wunderbarer Musik und bester Laune erfüllt. 🎶 Ob Walzermelodien, alte Schlager oder bekannte Volkslieder – bei den vertrauten Klängen wurde leidenschaftlich mitgesungen, geschunkelt und begeistert geklatscht. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner waren absolut hingerissen von der herzlichen Atmosphäre. Ohne eine Zugabe durften die Musikerinnen und Musiker das Haus am Ende natürlich nicht verlassen!
Danke für diesen wunderbaren Nachmittag, der uns allen noch lange im Ohr und im Herzen bleiben wird.
Paul Gerhardt und sein starkes Gottvertrauen
Am Nachmittag des 10. Juni trafen sich wieder einige Heimbewohner zur Bibelstunde mit unsrer lieben Susanne. Eröffnet wurde die gemeinsame Stunde mit dem Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“.
Anlässlich des 350. Todestages von Paul Gerhardt beschäftigten wir uns mit seinem Leben und Wirken. Paul Gerhardt war einer der bekanntesten evangelischen Liederdichter und Theologen des 17. Jahrhunderts. Gemeinsam sprachen wir über seine Biografie, die Herausforderungen und Schicksalsschläge, die er in seinem Leben und in seiner Familie erleben musste, sowie über seinen tiefen Glauben und sein großes Gottvertrauen. Besonders beeindruckend war, wie Paul Gerhardt trotz vieler schwerer Erfahrungen an seinem Glauben festhielt und Hoffnung aus seinem Vertrauen auf Gott schöpfte. Seine Lieder haben bis heute nichts von ihrer Kraft verloren.
Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, „Befiehl du deine Wege“, „Nun ruhen alle Wälder“, „Ich steh an deiner Krippen hier“ und „O Haupt voll Blut und Wunden“. Mit seinen Liedern schenkte Paul Gerhardt vielen Menschen Trost, Zuversicht und neuen Mut. Seine Texte ermutigten dazu, auch in schweren Zeiten an Gott festzuhalten und auf seine Hilfe zu vertrauen.
Gerade deshalb werden seine Lieder noch heute gerne gesungen und geschätzt. Zum Abschluss der Bibelstunde beteten wurde gemeinsam gebetet.
Anschließend gab Susanne jedem Teilnehmer einen kleinen Flyer über Paul Gerhardt mit. Dieser enthielt Informationen zum Nachlesen und diente zugleich als schöne Erinnerung an die gemeinsame Bibelstunde und das Leben dieses bedeutenden Liederdichters.
Vom Schimmer der Heimat:
Ein unvergesslicher Nachmittag im Perlmutter-Museum Adorf 11. Juni 2026
Der Ausflug in das Erlebnismuseum Perlmutter in Adorf führte uns in eine Welt voller Schimmer und Geschichten, die uns von der ersten Minute an verzauberte. Schon beim Eintreten öffnete sich ein Raum, in dem Muscheln nicht einfach nur Muscheln waren, sondern kleine Wunderwerke der Natur.
Die liebevoll gestalteten Räume zeigten uns eindrucksvoll, dass diese lebendigen Kunstwerke überall dort zu Hause sind, wo Wasser fließt. Ihre Reise beginnt im Salz der weiten Meere genauso wie im klaren Süßwasser unserer Heimat. Besonders faszinierend war für uns die Erinnerung an das alte Adorf, in dessen klaren Bächen direkt vor unserer Haustür früher noch die kostbaren Flussperlmuscheln zu finden waren. Sie bildeten einst die wertvolle Grundlage für das traditionsreiche Handwerk, das die Region über Generationen prägte und Adorf weit über seine Grenzen hinaus bekannt machte. An den Schautafeln und Exponaten entschlüsselte sich uns auch das wohl schönste Geheimnis der Natur: die Entstehung einer Perle. Wenn ein winziger Fremdkörper in das Innere der Muschel gelangt, beginnt sie behutsam, ihn zu umhüllen – Schicht um Schicht mit schimmerndem Perlmutt, bis im Laufe vieler Jahre ein kleines Naturjuwel herangewachsen ist. Viele Fragen, die wir mitgebracht hatten, fanden im Museum ihre Antwort, und das Staunen über diese filigrane Kunst der Natur begleitete uns durch alle Räume. Nach all diesen wunderbaren Eindrücken durften wir den Nachmittag bei einer Tasse duftendem Kaffee und leckerem Kuchen ganz entspannt ausklingen lassen. Diese süße Stärkung war eine ganz besondere Überraschung, denn sie wurde uns von einem wahren „Engel in Adorf“ gesponsert. In dieser gemütlichen Runde sprachen wir voller Freude über das Gesehene, ließen die Seele ein wenig baumeln und genossen die ruhige, herzliche Atmosphäre, die diesen Ausflug zu einem rundum perfekten und unvergesslichen Erlebnis machte.
Mai 2026
Bibelstunde mit Susanne
Am Nachmittag des 5. Mai versammelten sich einige Bewohner zur gemeinsamen Bibelstunde unter der Leitung von Susanne im Mehrzweckraum.
Den Auftakt bildete das Lied „Ich singe dir mit Herz und Mund“, dass eine vertraute Atmosphäre schuf.
Im Mittelpunkt der anschließenden Lesung stand das 3. Buch Mose. Gemeinsam wurde die Geschichte von Mose als Hirte und seine Begegnung mit dem brennenden Dornbusch gelesen und betrachtet. Im Gespräch wurde die Brücke in die Gegenwart geschlagen:
Die zentrale Botschaft war, dass Gott uns auch heute in unserem ganz persönlichen Alltag begegnet – genau dort,
wo wir sind. Dies gilt auch besonders für das Leben im Pflegeheim; die Zusage, dass wir nicht allein sind, spendete den Teilnehmern spürbaren Trost.
Ein besonderer Moment der Zuwendung war die Verteilung von persönlichen Botschaften an jeden Teilnehmer. Darauf war der Bibelspruch aus Jesaja 43,1 zu lesen:
„Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“
Besonders bewegend war, dass jeder Text den eigenen Namen trug und so die persönliche Zusage Gottes spürbar wurde.
Die Stunde fand ihren Abschluss in einem gemeinsamen Gebet, dem „Vaterunser“ und einem Abschluss-Lied. Anschließend nahmen die Bewohner ihre persönliche Botschaften als bestärkende Erinnerung mit auf ihre Zimmer.
Ein klangvoller Vormittag 12.Mai 2026
Draußen zeigte sich das Vogtland von seiner ungemütlichen Seite – es war nass und bitterkalt.
Doch im Warmen ließen wir uns die Laune nicht verderben. Frau Freudenberg besuchte uns am Vormittag zum gemeinsamen singen. Mit altbekannten Frühlingsliedern beschworen wir die kommende Jahreszeit herauf. Es war eine Freude zu sehen, wie textsicher und begeistert die Bewohner mitsangen und den Raum mit Leben füllten.
Versprechen eingelöst: Kreativität am Nachmittag
Nachdem die Lieder verklungen waren, hielt am Nachmittag die Handwerkskunst Einzug. Ganz im Sinne der vogtländischen Gemütlichkeit wurde aus der Betreuungsrunde ein kleiner Workshop, denn eine Mitarbeiterin hatte eine besondere Überraschung im Gepäck.
Wie beim letzten Hutzentreff fest versprochen, brachte sie ihre Nähmaschine mit in die Einrichtung.
Auch wenn wir dieses Mal eine kleine, exklusive Runde von drei Bewohnern waren, tat dies der Freude keinen Abbruch. Das ratternde Geräusch weckte sofort Erinnerungen an früher. Die drei Teilnehmer hatten ausgiebig Zeit, sich selbst an der Maschine auszuprobieren. In aller Ruhe wurden unter Anleitung Stoffe geführt und erste Nähte gesetzt. Durch die kleine Gruppe wurde besonders viel über alte Handarbeitstechniken geplaudert, während die Nadel fleißig tanzte. Trotz des grauen Wetters war es ein Tag voller Schwung, Musik und kreativer Erfolgserlebnisse im kleinen Kreis.
Frühlingszauber trotz Sturm
Ein gemütlicher Bingo-Nachmittag 13.05.2026
Während draußen der Frühling heute noch eine stürmische Pause einlegte und der Regen gegen die Fenster peitschte, machten wir es uns drinnen so richtig gemütlich. Das nasse und unbeständige Wetter bot die perfekte Kulisse, um in geselliger Runde zusammenzurücken und dem grauen Himmel mit einer bunten Runde Frühlingsbingo zu trotzen.
Anstatt sich vom Wind die Laune verderben zu lassen, konzentrierten wir uns ganz auf unsere Spielkarten und die Vorfreude auf die kommende Jahreszeit. Anstelle von klassischen Zahlen wirbelten heute zahlreiche Kärtchen mit Frühlingsbegriffen durch den Lostopf. Mit jedem gezogenen Wort – sei es das „Schneeglöckchen“, die **„Schwalbe“** oder der „Aprilregen“ – holten wir uns ein Stückchen Frühling direkt in den Raum. Es wurde eifrig gesucht, mitgefiebert und gelacht, während die Spannung bei jedem Aufruf spürbar stieg. Der stürmische Wind vor der Tür war schnell vergessen, sobald das erste laute „Bingo!“ durch den Saal hallte. Als Krönung des Nachmittags wartete auf die Gewinner eine süße Belohnung, die bei diesem Wetter besonders gut schmeckte. Es war die ideale Kombination: drinnen im Warmen naschen und spielen, während draußen der Sturm tobte. Ein wunderbarer Nachmittag, der bewiesen hat, dass man sich den Frühling mit der richtigen Gemeinschaft und ein bisschen Schokolade jederzeit herbeizaubern kann, ganz egal, wie ungemütlich es unter freiem Himmel gerade zugeht.
Ein Prosit auf die Gemütlichkeit
Rückblick auf unseren Männertag! 14.05.2026
Wer sagt denn, dass man für eine zünftige Sause weit wegfahren muss? Unser diesjähriger Frühschoppen zum Männertag hat bewiesen, dass die beste Stimmung direkt hier bei uns im Haus herrscht. Bei einer herzhaften Brotzeit mit Knackern, Brathering, sauren Gurken und kühlem Bier genossen die Herren die gesellige Runde in vollen Zügen. Es wurde aber nicht nur geschlemmt: In gemütlicher Atmosphäre wurden alte Geschichten zum Besten gegeben und viel über herzhafte Witze gelacht. Die ausgelassene Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als gemeinsam bekannte Stimmungslieder angestimmt wurden. Es war ein unglaublich kurzweiliger Vormittag, von dem die Männer sogar hinterher dem Pflegepersonal noch begeistert erzählten. Ein rundum gelungener Tag, der uns allen noch lange ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird!
Muttertag in der Tagespflege
In unserer Tagespflege stand der Vormittag ganz im Zeichen des Muttertages. In einer Gesprächsrunde tauschten sich die Tagesgäste über die Entstehung und Tradition dieses besonderen Tages aus. Dabei wurde auch darüber gesprochen, dass zu DDR-Zeiten vor allem der Frauentag eine größere Rolle spielte als der Muttertag. Passend zum Thema wurden verschiedene Muttertagsgedichte vorgelesen, die Erinnerungen weckten und zum Austausch anregten. Anschließend bastelten die Gäste kleine Geschenkboxen, die mit Süßigkeiten gefüllt wurden. Jeder erhielt zudem eine Muttertagskarte. Für viele fröhliche Momente sorgten die Mutterwitze, über die gemeinsam herzlich gelacht wurde. So erlebten alle einen abwechslungsreichen und geselligen Vormittag.
21.05.2026
Süße Genussmomente und gemütliches Beisammensein im Haus
Es war ein richtig schöner, gemütlicher Nachmittag, der gestern im Haus für viel Freude gesorgt hat. Alles begann mit einer wunderbaren Kaffeerunde im hauseigenen Café Schwarzbach Blick.
Das Besondere daran: Die köstlichen Kuchen wurden von den Bewohnern und den Mitarbeitern der Betreuung mit viel Liebe selbst gebacken! Bei der tollen Auswahl fiel die Entscheidung gar nicht so leicht, und so wurde nach Herzenslust geschlemmt: Vom cremigen Eierlikörkuchen über fruchtigen Kirschquark und Mandarinenkuchen bis hin zum frischen Rhabarberkuchen war für jeden Geschmack etwas Leckeres dabei.
Nach dem gemeinsamen Schlemmen gestaltete sich die Zeit genauso, wie es für jeden am gemütlichsten war. Ein Teil der Runde packte sich warm ein und nutzte das zwar bewölkte, aber glücklicherweise trockene Maiwetter für einen kleinen Spaziergang.
Die frische Luft tat herrlich gut, um sich ein bisschen die Beine zu vertreten. Wer lieber im Warmen bleiben wollte, machte es sich drinnen so richtig gemütlich: In vertrauter Runde wurde beieinandergesessen, viel erzählt, gelacht und einfach die gemeinsame Zeit genossen. Ein rundum gelungener Nachmittag, der allen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
22.05.2026
Einen wunderschönen guten Morgen zusammen!
Heute haben wir hier ein echtes Spektakel aufgebaut: Die Tagespflege tritt gegen Wohnbereich 2 an – und zwar nicht nacheinander, sondern alles gleichzeitig, wie auf einem kleinen Jahrmarkt der guten Laune. Unsere Mitarbeiterinnen stehen schon an den Stationen bereit, lächeln verdächtig freundlich und wissen ganz genau, was gleich passiert: nämlich Chaos, Jubel und jede Menge Spaß.
Wer sich umsieht, merkt sofort: Hier wird überall gleichzeitig gekämpft, gelacht und gezielt. Da drüben wird mit dem Löffel versucht, die Ping‑Pong‑Bälle zu bändigen, die sich benehmen, als hätten sie heute frei. Gleich daneben fliegen Sandsäckchen Richtung Blumentopf – manche treffen, manche landen auf Weltreise, aber alle sorgen für Begeisterung. Und wer es noch filigraner mag, versucht sein Glück beim Ping‑Pong‑Ball‑Wurf in den Eierkarton. Das sieht aus wie Zauberei, fühlt sich an wie Feinarbeit und endet oft in lautem Gelächter. Und während all das passiert, flitzen am Rand schon die Wäscheklammern an die Schürze unserer Mitarbeiterin – mal treffsicher, mal kreativ, aber immer mit Stil.
Es ist ein herrliches Durcheinander aus Geschick, Mut, Glück und „Ach, probier’s einfach nochmal!“. Und genau deshalb lieben wir solche Tage. Am Ende dieses kleinen Festes der Fröhlichkeit steht unser Siegerteam fest: Die Tagespflege! Herzlichen Glückwunsch – das war stark, schnell und wunderbar chaotisch. Und weil ein Sieg gefeiert werden muss, stoßen wir jetzt feierlich mit einem selbstgemachten Eierlikör an. Und damit niemand ohne süßen Abschluss nach Hause geht, gibt’s für alle noch ein leckeres Eis. So feiern wir hier – mit Herz, Humor und einer großen Portion Lebensfreude.
27.Mai 2026
Was für ein wunderbarer, rundum glücklicher Tag!
Unser zweiter Tanznachmittag war ein absoluter Volltreffer und hat allen Beteiligten ein riesiges Lächeln ins Gesicht gezaubert. Schon bei den ersten fröhlichen Klängen schwappte die gute Laune durch den Raum, und überall sah man wippende Füße und strahlende Augen. Zu tollen Schlagern wie „Tanze Samba mit mir“ wurde herzhaft gelacht, kräftig mitgesungen und begeistert geschunkelt. Ob im Stehen, im Sitzen oder gemütlich im Rollstuhl: Die ansteckende Musik hat einfach jeden mitgerissen!
Parallel dazu genossen einige Bewohner das herrliche Sonnenwetter im Garten und machten es sich im Grünen bei bester Stimmung gemütlich.
Zum krönenden Abschluss gab es dann noch ein ganz besonderes Highlight, ein Ständchen auf der Mundharmonikavon unserem Bewohner.
Das war der perfekte, wunderschöne Ausklang für einlebendiges Miteinander, das uns allen noch lange ein warmes, glückliches Gefühl schenken wird!